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Einlagen

Individuell für die angepasst

Einlagen

Mittel der Wahl ist in den meisten Fällen eine orthopädische Einlage, die individuell für jeden Kunden angefertigt wird und eine Fehlstellung korrigiert. Auch Weichbettungseinlagen, die den Druck des Auftritts abfangen, und Diabetes adaptierte Einlagen kommen oft zum Einsatz.

Mehr Lebensqualität mit maßgefertigten Einlagen

Experten schätzen, dass 50 bis 70 Prozent der Menschen Fußfehlstellungen wie Spreiz-, Platt-, Senk-, Knick- oder Hohlfüße aufweisen. Die Fehlstellungen sind angeboren, oder man erwirbt sie. Falsches Schuhwerk ist einer der Gründe. Immer häufiger werden Verformungen heutzutage aber auch durch Übergewicht und zu wenig Bewegung ausgelöst – speziell die Knickfüße bei Kindern.

Verformungen der Füße wie Hallux valgus (Schiefstand der großen Zehe), Hammerzehen, aber auch Druckstellen sollten so früh wie möglich behandelt werden, denn ohne eine orthopädische Intervention lösen sie mit der Zeit immer stärkere Schmerzen aus – direkt im Fuß oder auch in den Knien und anderen Gelenken.

Als Materialien werden zum Beispiel Kunststoffe, Kork, Carbon oder Schaumstoffe, immer mit Leder oder Stoff bezogen, eingesetzt.

ie Kosten für ärztlich verordnete Einlagen übernehmen bis auf einen Eigenanteil in der Regel die Krankenkassen.

Einlagen für Sportler

Orthopädische Sporteinlagen entlasten Füße, Knie- und Hüftgelenke sowie den Rücken. Sie stützen den Fuß in besonders belasteten Bereichen, sorgen für einen sicheren Halt im Schuh und dämpfen den Auftritt im Allgemeinen.

Das ist gerade für Sportler enorm wichtig – schließlich belasten sie unter Umständen und je nach Sportart bei jedem Schritt oder Sprung ihre Füße mit dem Mehrfachen ihres Körpergewichts. So werden nicht nur vorhandene Fehlstellungen des Fußes verstärkt, auch das Risiko einer Verletzung steigt ohne sportspezifische Einlagen an.

Sporteinlagen unterstützen den Fuß in seiner natürlichen Funktion. Dadurch sind sie sowohl für Langstreckenläufer ein sinnvolles Hilfsmittel, als auch für die meisten anderen Sportler. Ebenso profitieren ambitionierte Wanderer von Sporteinlagen, wie auch Menschen, die einfach nur gern lange (Hunde-)Spaziergänge unternehmen.

 

Einlagen für Diabetiker

Die sogenannte Diabetes adaptierte Fußbettung ist eine individuell angefertigte Einlage, die aus mehreren Polsterschichten besteht und so den Fuß vor Verletzungen schützt. Sie kommt vor allem bei langjährigem und fortgeschrittenem Diabetes zum Einsatz, zum Beispiel bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PavK), Polyneuropathie (PNP) und bei Diabetikern mit ehemals offenen Stellen (Ulcus) am Fuß.

Einlagen für Diabetiker können nicht verhindern, dass sich weitere Nervenschäden und Durchblutungsstörungen entwickeln. In einen ausreichend weiten Schuh eingepasst sorgen sie aber dafür, dass keine neuen Druckstellen am Fuß entstehen. Neben der punktgenauen Polsterung der Einlage ist dafür auch die Form und der Zustand des Schuhs wichtig: Er darf innen keine Nähte und Unebenheiten aufweisen.

Grundlage für die Diabetes adaptierte Fußbettung ist eine genaue Diagnose durch den Diabetologen oder Orthopäden und die Fertigung der Einlage durch einen erfahrenen Orthopädieschuhmacher, der das bei Diabetikern häufig gestörte Schmerzempfinden berücksichtigt.

Besonders sinnvoll ist übrigens die Anschaffung von speziellen Diabetikerschutzschuhen, die alle wichtigen Kriterien eines gesundheitsfördernden Schuhs aufweisen und von Ihrem Orthopädieschuhmachermeister individuell mit Einlagen angepasst werden. Auch dies kann in der Regel auf Rezept abgerechnet werden.

 

Extradünne Einlagen

Manchmal muss es eben extradünn sein. Denn auch wer eine Fußfehlstellung hat, will gern zu besonderen Anlässen besondere Schuhe tragen. Extradünne Einlagen sind zum Beispiel geeignet für Pumps, enge Budapester, für High Heels, italienische Slipper, für Ballerinas oder offene Sommerschuhe.

Extradünne Einlagen weisen viele Vorzüge der normalen orthopädischen Einlagen auf und können in leichteren Fällen einer Fehlstellung bzw. beim nur gelegentlichen Tragen die Funktion einer „großen“ Einlage übernehmen. So lindern sie zum Beispiel Schmerzen in den Fußballen, korrigieren die Ausrichtung des Fußes und unterstützen die Stoßdämpfung.

 

Einlagen für Kinder

Da Kinder noch nicht ausgewachsen und ihre Knochen noch weicher sind als die der Erwachsenen, ist der Einsatz von orthopädischen Einlagen bei ihnen ganz besonders sinnvoll. Bei Kindern lassen sich nicht nur Beschwerden verringern, sondern auch tatsächliche Verbesserungen in der Fußstellung erreichen, so dass sie im Erwachsenenalter oft auf orthopädische Zurichtungen verzichten können.

Bis etwa zum achten Lebensjahr eines Kindes sind leichte Fehlstellungen übrigens normal: Die O-Beine der Ein- bis Zweijährigen erleichtern das Laufenlernen, die anschließende leichte X-Bein-Stellung, die sich bis zur zweiten oder dritten Klasse ausgewachsen haben sollte, ist die Gegenreaktion darauf.

Viele Fehlstellungen, die darüber hinaus andauern, können bei Kindern ab acht Jahren, z.B. mit Schaleneinlagen oder sensomotirischen Einlagen gut behoben werden.

Darüber hinaus gibt es orthopädische Einlagen für Kinder, die Verbesserung und Erleichterung bei unterschiedlichen Behinderungen bieten, etwa bei motorischen Störungen oder einer Spastik.

Sensomotorische Einlagen

Sensomotorische Einlagen kommen vor allem bei Kindern, Sportlern und Schmerzpatienten zum Einsatz. Aber auch für Patienten mit spastischen Lähmungen sind sie ein probates Mittel. Im Gegensatz zu anderen orthopädischen Einlagen, die eine stützende und entlastende Funktion haben, stimulieren sensomotorische Einlagen durch kleine Druckpolster gezielt bestimmte Muskelgruppen.

Ziel ist, durch die Aktivierung dieser Muskeln einen ausgleichenden Effekt im Körper zu erzielen, etwa bei einer Fehlstellung des Beckens, dieses neu zu positionieren. Auch viele Patienten, die unter Rückenschmerzen leiden, finden Erleichterung dank sensomotorischer Einlagen.

Ein weiteres Plus: Sensomotorische Einlagen sind sehr dünn und passen in die meisten Konfektionsschuhe. Das erhöht beim Träger die Akzeptanz.

Grundlage für die Maßarbeit Ihres orthopädischen Schuhmachermeisters ist eine Untersuchung der Füße sowie des Haltungs- und Bewegungsapparats durch den Orthopäden.

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In unseren FAQs finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um unsere Dienstleistungen und Produkte.

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